Kompetenzzentrum für Public Management (KPM)

Executive MPA

Prof. Dr. Adrian Ritz

Geschäftsführender Direktor, Delegierter der Universitätsleitung für Weiterbildung, Dozent am Kompetenzzentrum für Public Management der Universität Bern (Betriebswirtschaftslehre)

Adrian Ritz ist seit 2002 Geschäftsleitungsmitglied und seit 2020 geschäftsführender Direktor des Kompetenzzentrums für Public Management der Universität Bern und Professor für Public Management an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern. Ritz ist Delegierter der Universitätsleitung für Weiterbildung und Präsident der Weiterbildungskommission der Universität Bern. Zudem leitet er als Programmdirektor den Executive Master of Public Administration (Executive MPA) sowie den Certificate of Advanced Studies in Public Administration (CeMaP).

Adrian Ritz ist u.a. Mitglied des Akkreditierungskomitees der European Association of Public Administration Accreditation (EAPAA), Mitglied des Beirats des Center for Philanthropy Studies (CEPS) der Universität Basel, Verwaltungsratspräsident der Schweizer Paraplegiker Forschung AG (SPF AG) und Mitglied des Stiftungsrates der Schweizer Paraplegiker Stiftung (SPS). Zudem war er von 2016 bis 2018 Vorsitzender der wissenschaftlichen Kommission für öffentliche Betriebswirtschaftslehre (WK OeBWL) des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) im deutschsprachigen Raum.

Ritz lehrt und forscht an Hochschulen im In- und Ausland. Er hatte u. a. eine Gastprofessur an der Universität der Bundeswehr in München inne und war als Research Scholar an der Indiana University, School for Public and Environmental Affairs, Bloomington IN (USA) sowie an der University of Georgia, School of Public and International Affairs, Department of Public Administration and Policy, in Athens GA (USA) tätig.

Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Verwaltungswissenschaften und Public Management, insb. Personal, Führung, Motivation, Performance Management, Verwaltungsreformen, NPM und Evaluation. Publikationen von Adrian Ritz sind u.a. erschienen in: Journal of Public Administration Research and Theory, International Public Management Journal, International Journal of Public Administration, International Review of Administrative Sciences, Public Administration, Public Management Review, Public Money and Management, Review of Public Personnel Administration und Human Resource Management. Adrian Ritz ist verschiedentlich als Referent und Experte für öffentliche Institutionen auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene tätig.

Die Professur für Public Management (Prof. Dr. Adrian Ritz, Dr. Kristina S. Weissmüller und Team) behandelt vielfältige Themenbereiche, zu denen die Studierenden ihre Masterarbeiten verfassen können. Schwerpunktmässig sind dies:
 

1.      Themenkreis Führung und Motivation:

-          Leadership, Motivation & Performance

-          Krisenmanagement und Risikomanagement

-          Public Service Motivation, Prosoziale Motivation und Identität öffentlicher Arbeit

-          Gemeinwohl und Individualinteresse

 

2.      Themenkreis Öffentliches Personal:

-          Öffentliche Personalpolitik und Strategisches Human Resource Management

-          New Work und Flexibilisierung des öffentlichen Diensts

-          Korruption und abweichendes Verhalten 

 

3.      Themenkreis Verwaltung im Wandel:

-          Verwaltungsreform, Bürokratie und Wandel

-          Innovation, Co-Production und Co-Creation

-          Bürokratielasten und Bürokratieabbau

-          Digitalisierung, E-Government und Digitale Geschäftsmodelle der Verwaltung

 

Themen aus anderen Bereichen können auch betreut werden, sofern sie aus Sicht der Professur zum Studiengang passen und eine fachlich kompetente Betreuung gewährleistet werden kann.

Masterarbeitsthemen werden entweder von den Studierenden vorgeschlagen (siehe unten Beginn der Ausarbeitung) oder es stehen Themenvorschläge zur Auswahl (siehe beiliegende Themenliste).

Die Masterarbeiten können entweder stärker forschungsorientiert oder praxisorientiert sein. Erstere überzeugen durch ihre Anschlussfähigkeit an eine aktuelle Debatte im wissenschaftlichen Diskurs bzw. in entsprechenden Fachzeitschriften. Letztere folgen stärker dem Gedanken „aus der Praxis – für die Praxis“, d. h. sie werden von einem Erkenntnisinteresse aus der Verwaltungspraxis getrieben und analysieren oder empfehlen theoriegeleitet Lösungsansätze für die Praxis. 

Das Ziel jeder Masterarbeit ist, in ihrer Ausarbeitung der Leitlinie von „Relevance & Rigor“ zu folgen, d.h. es werden für die Wissenschaft und Praxis relevante Themen theoretisch fundiert sowie anhand wissenschaftlicher Methoden sorgfältig bearbeitet.