FAQ

Allgemeines

Das Kompetenzzentrum für Public Management der Universität Bern ist eine führende interdisziplinäre Institution für Public Management und Verwaltungswissenschaft in der Schweiz. Seit seiner Gründung im Jahr 2002 erforscht das Zentrum die Organisation und Steuerung öffentlicher Aufgaben an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis. Als gemeinsame Einrichtung der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät (WISO) sowie der Rechtswissenschaftlichen Fakultät (RW) vereint es Expertise aus verschiedenen Disziplinen und ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung aus ökonomischer, politologischer und juristischer Perspektive. Rund 60 Mitarbeitende arbeiten hier an Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen.

Studium

Das KPM bietet ein umfassendes Studienangebot auf allen Stufen an. Dazu gehören der Bachelorstudiengang Politik- und Verwaltungswissenschaft (PolVer) sowie der interuniversitäre Master in Public Management and Policy (PMP), der zusammen mit der Universität Lausanne (UniL) und der Universität der Italienischen Schweiz (USI) angeboten wird. Ergänzt wird das Angebot durch den Master Minor Verwaltungswissenschaft und ein spezialisiertes Doktoratsprogramm (Dr. admin. publ.). Studierende profitieren dabei von einer engen Verknüpfung forschungsbasierter Lehre mit praxisnahen Inhalten und aktuellen Fragestellungen aus Verwaltung, Politik und Public Management.

Der Bachelor in Politik- und Verwaltungswissenschaft (BA PolVer) der Universität Bern verbindet Politik-, Verwaltungs-, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in einem interdisziplinären Studienprogramm. Ziel ist es, Studierende auf die Analyse und Gestaltung politisch-administrativer Prozesse und Institutionen vorzubereiten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie politische Entscheidungen vorbereitet, umgesetzt und evaluiert werden und wie öffentliche Institutionen unter komplexen gesellschaftlichen Bedingungen funktionieren.

Der Studiengang umfasst insgesamt 180 ECTS-Punkte und wird als Major im Umfang von 120 ECTS absolviert. Ergänzt wird er durch Minor-Studienprogramme oder freie Leistungen im Umfang von 60 ECTS. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester, die Unterrichtssprache ist Deutsch.

Inhaltlich kombiniert das Studium klassische politikwissenschaftliche Fragestellungen mit Themen der Verwaltungswissenschaft, des öffentlichen Managements und des öffentlichen Rechts. Studierende beschäftigen sich unter anderem mit:

  • politischen Institutionen und Entscheidungsprozessen
  • dem Zusammenspiel von Politik, Verwaltung und Recht
  • öffentlichem Management und Governance
  • administrativen Reformen und Verwaltungssteuerung
  • analytischen und methodischen Kompetenzen zur Untersuchung politischer und administrativer Herausforderungen

Der Studiengang wird gemeinsam von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen sowie der Rechtswissenschaftlichen Fakultät getragen und in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für Public Management angeboten. Diese Verbindung verschiedener Disziplinen unterscheidet das Programm von klassischen politikwissenschaftlichen oder rein rechtswissenschaftlichen Bachelorstudiengängen.

Das Studium richtet sich insbesondere an Personen, die sich für öffentliche Institutionen, Verwaltung, politische Prozesse und Governance-Fragen interessieren und später beispielsweise in der öffentlichen Verwaltung, internationalen Organisationen, Verbänden, NGOs, Public Affairs, politischer Kommunikation oder Beratung arbeiten möchten. Gleichzeitig bildet der Bachelor eine Grundlage für weiterführende Masterstudiengänge im Bereich Politik- und Verwaltungswissenschaft.

Studienbeginn ist jeweils im Herbstsemester.

Die reguläre Anmeldung für den Studiengang ist bis zum 30. April möglich.
Eine verspätete Anmeldung kann noch bis zum 31. August eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass bei einer verspäteten Anmeldung eine zusätzliche Anmeldegebühr von CHF 100.00 anfällt.

Bei Fragen steht das KPM-Sekretariat gerne beratend zur Verfügung.

Der Master in Public Management and Policy (PMP) ist ein interuniversitärer Studiengang der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Universität Lausanne (UniL) und der Universität der Italienischen Schweiz (USI). Er vermittelt vertiefte, interdisziplinäre Kenntnisse zur Analyse, Steuerung und Gestaltung öffentlicher Aufgaben und Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene.

Ziel des Studiengangs ist es, Entscheidungsträger auszubilden, die komplexe staatliche und gesellschaftliche Herausforderungen verstehen und an der Schnittstelle von Politik, Verwaltung, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft handeln können. Besonderes Gewicht wird dabei auf die mehrsprachige und multikulturelle Realität der Schweiz gelegt.

Der Studiengang umfasst insgesamt 120 ECTS-Punkte und wird in der Regel als Vollzeitstudium über vier Semester absolviert. Das Studium ist interuniversitär organisiert und wird gemeinsam von den drei Partneruniversitäten Bern, Lausanne und der Italienischen Schweiz getragen.

Das interdisziplinäre Grundstudium wird an einem der drei Standorte (Bern, Lausanne oder Lugano) absolviert. Im anschliessenden Vertiefungsstudium wählen die Studierenden ein Schwerpunktgebiet, in dem auch die Masterarbeit verfasst wird.

Der Master PMP verbindet eine interdisziplinäre Ausbildung mit Vorlesungen, Seminaren und Fallstudien aus dem öffentlichen Sektor sowie thematischen Vertiefungen mit starkem Praxisbezug. Dabei werden insbesondere folgende Themenfelder behandelt:

  • öffentliche Verwaltung und staatliche Institutionen im Kontext der Schweiz
  • politische, rechtliche, wirtschaftliche und organisatorische Aspekte öffentlicher Aufgaben
  • Methoden der Analyse im öffentlichen Sektor
  • Führung und Problemstellungen in öffentlichen Verwaltungen

Die Unterrichtssprachen sind Deutsch sowie weitere Landessprachen oder Englisch. Damit trägt der Studiengang der mehrsprachigen und multikulturellen Realität der Schweiz Rechnung und fördert den Austausch zwischen den Sprachregionen.

Der Master PMP richtet sich insbesondere an Studierende, die sich auf Tätigkeiten im öffentlichen Sektor, in halböffentlichen Organisationen oder in gemeinnützigen Institutionen vorbereiten möchten. Durch seine interdisziplinäre Ausrichtung eröffnen sich zudem berufliche Perspektiven in der Privatwirtschaft sowie der Zugang zu weiterführenden Doktoratsstudiengängen.

Der Studienbeginn ist jeweils im Herbstsemester. Ein Einstieg im Frühjahrssemester ist nur nach Rücksprache mit der Studienfachberatung möglich.

Die reguläre Anmeldung für den Studiengang ist bis zum 30. April möglich.
Eine verspätete Anmeldung kann bis zum 31. August eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass bei einer verspäteten Anmeldung eine zusätzliche Anmeldegebühr von CHF 100.00 anfällt.

Bei Fragen steht die Administration Master PMP beratend zur Verfügung. Anfragen können direkt per E-Mail an pmp.kpm@unibe.ch gerichtet werden.

Ja. Am Kompetenzzentrum für Public Management (KPM) kann ein Doktorat in Verwaltungswissenschaften absolviert werden. Der Abschluss lautet Doctor Administrationis Rei Publicae (Dr. admin. publ.) und kann sowohl an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät als auch an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern erworben werden.

Die Doktorierendenausbildung erfolgt im Rahmen des Swiss Public Administration Network (SPAN), das gemeinsam mit dem IDHEAP der Universität Lausanne (UniL) und der Universität der Italienischen Schweiz (USI) organisiert und vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) gefördert wird. Das Programm bietet eine interdisziplinäre Ausbildung im Bereich Public Administration.

Im Doktoratsstudium sind in der Regel benotete Leistungsnachweise im Umfang von mindestens 24 ECTS-Punkten zu erbringen. Diese Leistungen können auch teilweise aus externen Doktoratsprogrammen oder anerkannten Institutionen angerechnet werden. Ein Teil der Leistungen kann ohne Benotung im Diploma Supplement ausgewiesen werden.

Die Dissertation muss einen eigenständigen Forschungsbeitrag im Bereich der Verwaltungswissenschaft leisten und interdisziplinär ausgerichtet sein. Sie kann entweder als Monographie oder als kumulative Dissertation verfasst werden.

Im Fall einer kumulativen Dissertation sind mindestens drei wissenschaftliche Fachartikel erforderlich, wobei mindestens zwei davon in anerkannten Fachzeitschriften zur Publikation angenommen worden sein müssen.

Zum Doktorat zugelassen werden Kandidatinnen und Kandidaten mit einem Masterabschluss in Public Management and Policy oder mit einem universitären Abschluss in beispielsweise Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, Politikwissenschaft, Soziologie oder Rechtswissenschaft, sofern mindestens die Gesamtnote 4.75 erreicht wurde. Äquivalente Abschlüsse anderer universitärer Hochschulen können anerkannt werden.

Voraussetzung für die Zulassung ist zudem die Bereitschaft einer Dozentin oder eines Dozenten, das Dissertationsvorhaben fachlich zu betreuen.

Eine Anmeldung für das Herbstsemester muss bis spätestens 15. Oktober, eine Anmeldung für das Frühjahrssemester bis spätestens 31. März erfolgen.

Bei Fragen steht das KPM-Sekretariat gerne beratend zur Verfügung.

Weiterbildung

Der Executive MPA (Executive Master of Public Administration) der Universität Bern ist ein berufsbegleitender Weiterbildungsstudiengang für Mitarbeitende und potenzielle Kaderpersonen im öffentlichen Sektor sowie in Non-Profit-Organisationen. Der Lehrgang vermittelt praxisnahes und wissenschaftlich fundiertes Wissen in Public Management, Verwaltungsmanagement und Leadership.

Ziel ist es, Fach-, Führungs-, Sozial- und Selbstkompetenzen gezielt weiterzuentwickeln und auf anspruchsvolle Führungsaufgaben vorzubereiten. Der Abschluss «Executive Master of Public Administration MPA Universität Bern» ist national und international anerkannt.

Das Studium umfasst 60 ECTS-Punkte und dauert zwei Jahre. Der Unterricht ist berufsbegleitend organisiert und findet in regelmässigen Blöcken von 2.5 Tagen in Bern sowie in mehrtägigen Blockwochen statt.

Insgesamt umfasst das Kontaktstudium 56 Präsenztage. Ergänzend dazu absolvieren die Teilnehmenden ein Projekt-, Selbst- und Kontextstudium, das den Transfer des Gelernten in die berufliche Praxis unterstützt.

Inhaltlich deckt der Executive MPA zentrale Themen der öffentlichen Führung und Verwaltung ab. Dazu gehören insbesondere:

  • politische Steuerung im öffentlichen Sektor
  • strategisches und finanzielles Management öffentlicher Organisationen
  • Public Sector Leadership und Organisationsentwicklung
  • digitale Transformation der Verwaltung
  • staatliche Kommunikation und Medienarbeit
  • internationale Zusammenarbeit und Governance

Der Unterricht wird von renommierten Referierenden aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis gestaltet.

Für die Zulassung wird grundsätzlich ein universitärer Hochschulabschluss sowie Berufserfahrung im öffentlichen Sektor oder in verwandten Organisationen vorausgesetzt. Der Studiengang richtet sich insbesondere an Personen in leitenden oder potenziell leitenden Funktionen, die ihre Führungskompetenzen gezielt weiterentwickeln möchten.

Eine Aufnahme «sur dossier» ist ebenfalls möglich. In diesem Fall können auch erfahrene Berufsleute ohne universitären Hochschulabschluss zugelassen werden, sofern sie ihre Qualifikation für ein universitäres Nachdiplomstudium anderweitig nachweisen können.

Das Aufnahmeverfahren umfasst eine schriftliche Anmeldung, eine erste Auswahl durch die Programmleitung sowie ein persönliches Auswahlinterview.

Die Studiengebühren für den zweijährigen Lehrgang betragen CHF 47’500 (Preisanpassungen vorbehalten). Darin enthalten sind Unterrichts- und Materialkosten sowie Verpflegung und Unterkunft während externer Blockwochen.

Der Unterricht findet primär auf Deutsch statt und ist berufsbegleitend organisiert, sodass die Teilnehmenden ihre berufliche Tätigkeit während des Studiums weiterführen können.

Bei Fragen steht die Lehrgangsorganisation beratend zur Verfügung. Anfragen können direkt per E-Mail an mpa.kpm@unibe.ch gerichtet werden.

Das CAS Public Administration CeMaP ist ein berufsbegleitender Zertifikatslehrgang der Universität Bern für Führungskräfte des öffentlichen Sektors sowie von Non-Profit-Organisationen. Der Studiengang richtet sich insbesondere an Personen in höheren Leitungsfunktionen oder an Mitarbeitende, die auf solche Aufgaben vorbereitet werden.

Der Lehrgang vermittelt Kompetenzen für die Führung öffentlicher Institutionen an der Schnittstelle von Politik, Verwaltung und Management.

Der Studiengang behandelt zentrale Herausforderungen der öffentlichen Verwaltung und verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahen Anwendungen. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem:

  • Entscheidungsprozesse und Umsetzung öffentlicher Politiken
  • Ökonomie des öffentlichen Sektors
  • organisationale Gestaltung von Verwaltungen
  • strategische Steuerung und Innovation
  • Leadership und Management von Wandel
  • Digitalisierung und zukünftige Entwicklungen der Verwaltung

Das CAS umfasst 15 ECTS-Punkte und erstreckt sich über 13 Präsenztage, die über ein Jahr verteilt sind. Die Lehrveranstaltungen sind berufsbegleitend organisiert und ermöglichen eine direkte Verbindung von Studium und Berufspraxis.

Der Studiengang startet jeweils im Frühjahr, findet in deutscher Sprache in Bern statt und wird im Zweijahresrhythmus angeboten.

Träger des Programms ist das Kompetenzzentrum für Public Management der Universität Bern. Eine zentrale Partnerinstitution ist das Institut de hautes études en administration publique (IDHEAP) der Universität Lausanne, eines der führenden Schweizer Institute im Bereich Public Administration. Im Rahmen der Kooperation kann ein Modul am IDHEAP besucht werden.

Voraussetzung für die Zulassung ist in der Regel ein Hochschulabschluss sowie mehrjährige Berufs- und Führungserfahrung im öffentlichen Sektor oder in Non-Profit-Organisationen. In begründeten Fällen sind auch Aufnahmen «sur dossier» möglich. Über die Zulassung entscheidet die Programmleitung.

Die Kosten für den gesamten Lehrgang betragen CHF 9’500.–.

Bei Fragen steht die Lehrgangsorganisation beratend zur Verfügung. Anfragen können direkt per E-Mail an cemap.kpm@unibe.ch gerichtet werden.

Ja, Absolvent:innen des CeMaP können sich diesen Lehrgang an das Aufbaustudium des Executive MPA anrechnen lassen. Der CeMaP ersetzt dabei ein beliebiges Modul der Module 1 bis 6 des Masterprogramms. Als Kompensation für den nicht absolvierten Leistungsnachweis verlangt das KPM eine Reflexionsarbeit, die erfolgreich bestanden werden muss. Dies bietet eine attraktive Möglichkeit zur schrittweisen akademischen Weiterentwicklung.

Forschung

Das KPM ist national und international breit vernetzt und arbeitet mit zahlreichen Universitäten, Forschungszentren sowie Partnern aus Verwaltung, Politik und Praxis zusammen. Diese Kooperationen bilden die Grundlage für gemeinsame Forschungsprojekte, den wissenschaftlichen Austausch und die Entwicklung innovativer Lösungen für aktuelle Herausforderungen im Public Management.

Innerhalb der Universität Bern engagiert sich das KPM in verschiedenen inter- und transdisziplinären Initiativen, unter anderem mit dem Multidisciplinary Center for Infectious Diseases (MCID), dem Oeschger Centre for Climate Change Research (OCCR), dem Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI) sowie über die Professur für Regulatory Affairs mit sitem-insel. Darüber hinaus bestehen enge Kooperationen mit weiteren Instituten und Fakultäten der Universität Bern.

Auf nationaler Ebene arbeitet das KPM regelmässig mit Partnern wie der Berner Fachhochschule (BFH), dem Zentrum für Rechtsetzungslehre (ZfR) und dem Zentrum für Demokratie Aarau (ZDA) zusammen. Diese Kooperationen ermöglichen die Bearbeitung komplexer Fragestellungen an der Schnittstelle von Verwaltung, Politik, Recht, Digitalisierung und Gesellschaft.

International pflegt das KPM Forschungskooperationen und Partnerschaften mit Universitäten und Forschungseinrichtungen im Ausland. Der Austausch von Forschenden und gemeinsame Projekte fördern neue Perspektiven und Methoden und stärken die internationale Sichtbarkeit und Reputation des KPM.

Die Vernetzung des KPM zeigt sich zudem in seiner aktiven Mitwirkung in wissenschaftlichen Netzwerken, Expertengremien und Forschungsevaluationen sowie im kontinuierlichen Austausch mit Verwaltungen auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene.

Die Forschung am Kompetenzzentrum für Public Management (KPM) befasst sich mit aktuellen Herausforderungen von Staat, Verwaltung und Politik. Sie verbindet verwaltungswissenschaftliche, politikwissenschaftliche, rechtswissenschaftliche und wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven und umfasst derzeit sieben Forschungsschwerpunkte:

  • Digitalisierung & Digital Governance – Digitalisierung der Verwaltung, E-Government, digitale Demokratie, Bürger-Staat-Interaktionen sowie digitale Transformation von Organisationen und Justiz.
  • Energieökonomik & Economic Policy – Energiepolitik, Elektromobilität, erneuerbare Energien, Dekarbonisierung sowie Verteilungs- und Wohlfahrtswirkungen energiepolitischer Massnahmen.
  • Führung & Personal – Public Sector Leadership, strategisches Personalmanagement, Motivation und Leistung öffentlicher Mitarbeitender, Arbeitgeberattraktivität sowie Diversität und Inklusion.
  • Politikwissenschaft & Policy-Forschung – Politische Entscheidungsprozesse, Policy Design, Policy Implementation, Politikevaluation, wissenschaftliche Politikberatung und Policy Narratives.
  • Rechtsetzung & Justiz – Gute Gesetzgebung, Rechtsetzungsverfahren, Gerichtsorganisation, Justizmanagement sowie aktuelle Fragen der digitalen Justiz.
  • Regulierung & Management im Gesundheitswesen – Regulierung von Gesundheitstechnologien, Gesundheitssystemforschung, evidenzbasierte Politikberatung und Governance im Gesundheitswesen.
  • Strategie, Organisation & Wandel – Strategische Steuerung öffentlicher Organisationen, Public Corporate Governance, Organisationsentwicklung, organisationaler Wandel und Verwaltungsorganisation.

Die Forschung des KPM ist sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientiert und trägt dazu bei, wissenschaftlich fundierte Lösungen für aktuelle Herausforderungen im öffentlichen Sektor zu entwickeln.Unsere Forschungsergebnisse werden in nationalen und internationalen Fachzeitschriften der Verwaltungswissenschaft, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Betriebswirtschaftslehre und Ökonomie publiziert.

Das Kompetenzzentrum für Public Management veröffentlicht Forschungsarbeiten und Studien in der eigenen KPM-Schriftenreihe. Aktuelle Publikationen, wie Analysen zu Managementmodellen in den Kantonen oder zur Energiepolitik, werden auf der Website vorgestellt und stehen für die Fachöffentlichkeit kostenlos zum Download zur Verfügung. Interessierte können zudem über den Newsletter regelmässig Informationen zu neuen Veröffentlichungen erhalten.

Das KPM untersucht die Frage, wie öffentliche Aufgaben definiert, gestaltet und gesteuert werden. Im Zentrum stehen dabei öffentliche Institutionen, Verwaltungsorganisationen sowie deren Beziehungen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Grundlagenforschung dient insbesondere der Entwicklung und Weiterentwicklung theoretischer Ansätze in der Verwaltungswissenschaft. Gleichzeitig bearbeitet das KPM anwendungsorientierte Forschungs- und Beratungsprojekte zu konkreten Fragestellungen aus der Praxis des öffentlichen Sektors.

Dieser Praxisbezug zeigt sich beispielsweise in Forschungsarbeiten zu:

  • Digitalisierung und Digital Governance in Verwaltung und Justiz
  • Führung, Personalmanagement und organisationalem Wandel im öffentlichen Sektor
  • Gesetzgebung, Rechtsetzung und Gerichtsorganisation
  • Regulierung, Management und evidenzbasierter Politikberatung im Gesundheitswesen
  • Energiepolitik, Dekarbonisierung und sozialer Nachhaltigkeit
  • Policy Design, Politikevaluation und Umsetzung öffentlicher Politiken
  • Strategie, Governance und Organisationsentwicklung öffentlicher Institutionen

Die gewonnenen Erkenntnisse werden je nach Zielgruppe unterschiedlich weitergegeben, etwa über wissenschaftliche Publikationen, Tagungen, Weiterbildungsangebote, Vorträge, Medienbeiträge oder Beratungsprojekte für öffentliche Institutionen.

Dienstleistungen

Das KPM bietet massgeschneiderte und wissenschaftlich fundierte Dienstleistungen für den öffentlichen Sektor, staatsnahe Betriebe und NGOs an. Das Angebot umfasst themenspezifische Analysen, die Durchführung von Evaluationen sowie Unterstützung bei Verwaltungsreformen. Besonders hervorzuheben ist die Erfahrung in Bereichen wie Politikevaluation, Public Corporate Governance, Change Management und interkommunale Zusammenarbeit. Interessierte Stellen können sich für eine unverbindliche Offerte direkt an das KPM-Sekretariat wenden.

Der Policy Hub ist die Schnittstelle am KPM zwischen verwaltungswissenschaftlicher Forschung und politisch-administrativer Praxis. Er bietet externen Auftraggebenden – insbesondere Behörden, öffentlichen Verwaltungen, NGOs, Verbänden und weiteren Organisationen – wissenschaftlich fundierte Policy-Forschungsleistungen, Studien, Evaluationen und Beratung an. Dabei bearbeitet der Hub konkrete Fragestellungen aus verschiedenen Politikfeldern und übersetzt Forschungsergebnisse in eine Sprache und Logik, die für öffentliche Politik und Verwaltung nutzbar ist. Der Policy Hub bietet Zugang zu wissenschaftlicher Expertise, methodisch soliden Analysen und unabhängiger Evaluation. Thematisch reichen die Arbeiten von Gesundheits-, Sozial- und Bildungspolitik über Migration und Integration bis hin zu Verwaltungs- und Strategieentwicklung.

Über uns

Offene Stellen am KPM werden regelmässig auf dem Stellenportal der Universität Bern publiziert. Das Institut sucht regelmässig qualifizierte Mitarbeitende für Forschung, Lehre und Administration, die das interdisziplinäre Team verstärken möchten. Neben akademischen Positionen werden auch Praktika oder Stellen als Hilfsassistierende ausgeschrieben. Interessierte können sich zudem über das Team-Verzeichnis ein Bild von den aktuellen Ansprechpersonen machen.

Das Kompetenzzentrum für Public Management (KPM) der Universität Bern organisiert regelmässig Veranstaltungen, die den Austausch zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Praxis fördern und aktuelle Fragen des öffentlichen Sektors aufgreifen.

Ein zentrales Format sind die KPM-Gastvorträge, die einmal jährlich stattfinden. Dabei lädt das KPM ausgewählte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Verwaltung oder Politik ein, um aktuelle Themen des Public Managements zu diskutieren und neue Perspektiven auf staatliches Handeln zu eröffnen.

Ein weiteres wichtiges Veranstaltungsformat ist das Swiss Governance Forum, das ebenfalls vom KPM organisiert wird. Seit 2017 bringt es Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Im Zentrum stehen aktuelle Fragestellungen zu Governance, staatlicher Innovationsfähigkeit und der Steuerung komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen. Das Forum dient als Plattform für den interdisziplinären Austausch zwischen Forschung und Praxis.

Um über unsere Gastvorträge, das Swiss Governance Forum und weitere Aktivitäten des Kompetenzzentrum für Public Management informiert zu bleiben, empfiehlt sich das Abonnement des KPM-Newsletters. Dieser erscheint regelmässig und bündelt die wichtigsten Neuigkeiten aus Forschung, Studium, Weiterbildung und Veranstaltungen. Zusätzlich bietet die Rubrik «Aktuelles vom KPM» auf der Startseite einen aktuellen Überblick über Veranstaltungen, Publikationen und institutionelle Entwicklungen. Ergänzend dazu erhalten Sie auf unseren LinkedIn- und Instagram-Profilen laufend Einblicke in aktuelle Themen, Veranstaltungen und Aktivitäten des KPM.